Benjamin Leroy


© Johannes Vande Voorde
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Benjamin Leroy

1980, Neerpelt. Illustrator. Lässt sich vom Zufall leiten.
Leroy beendete sein Studium im Jahr 2003 an der Hochschule der Provinz Limburg,„Provinciale Hogeschool Limburg“ und arbeitete dann als Illustrator. 2014 erschien sein Erstlingswerk: Illustrationen zu einer Neuausgabe des Klassikers von Ed Franck Met de kont tegen de krib / Tim Supermann. Seine Tätigkeit als Illustrator erstreckt sich auch auf auch Non-Fiction für Kinder, Zeitschriften, Kalender, Hochzeitskarten, und Theaterflyer. Kennzeichnend für seine Arbeiten ist eine Mischung aus Emotion, Humor und Absurdität. Zusammen mit Jaap Robben entstand der Gedichtband Zullen we een bos beginnen?; dafür wurden sie 2008 für den Literaturpreis „Gouden Uil“ [Goldene Eule] nominiert. Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit gingen später zwei weitere Bücher hervor: Ein zweiter Gedichtband  Als iemand ooit mijn botjes vindt [Falls jemals jemand meine Knochen findet] und der besondere Bilder-Roman De Zuurtjes (2010) / Die Sauerdropse. 2016 erschienen die ersten beiden Teile ihrer neuen Reihe für Kleinkinder, Suzie Ruzie. Leroy baut seine Zeichnungen gerne in verschiedenen Schichten auf, so lassen sich bis ins kleinste Detail immer wieder neue Dinge entdecken. Er bedient sich dabei aller Utensilien, die  auf einem Zeichentisch nur liegen können. Die Bücher, an denen er mitwirkte, wurden unter anderem auf Afrikaans, Deutsch und Italienisch übersetzt.

Links

  Übersetzungen   www.merel-benjamin.be   www.auteurslezingen.be   Mixtvision Verlag   De Eenhoorn

Übersetzte Bücher

Auf ins Schlaraffenland
Übersetzung von Birgit Erdmann
Mixtion Verlag, 2014
Originaltitel: Het eiland achter de horizon (De Eenhoorn, 2012)

Die Affenhorde hat ihre kleine Insel kahl gefressen. Kein Blatt, kein Wurm, kein Körnchen ist übriggeblieben. Hungrig und missgünstig wie sie sind, ist der Zoff vorprogrammiert. Nur der Mini-Affe macht bei den Streitereien nicht mit und lässt statt Worten Taten sprechen. Mit einem winzigen Boot schippert er los, ein Ziel vor Augen: Die legendäre grüne Insel, auf der es laut alter Erzählungen genug zu Fressen gibt ...
Pieter van Oudheusden und Benjamin Leroy erzählen in herrlich verwegenem Comic-Zeichen-Strich eine ernste Parabel auf unsere nimmersatte Gesellschaft.

Donaukurier, DE