Bregje Hofstede


© Ilse Joliet
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Bregje Hofstede

1988, Ede.
Dozentin für Kunstgeschichte. Schrieb einen eleganten, originellen Ideenroman über Liebe und Kunst.

Bregje Hofstede wohnt in Brüssel und studierte Kunstgeschichte und Französisch in Utrecht, Paris und Berlin. Sie arbeitet bei einer europäischen Organisation zur Erhaltung kirchlicher Erbgüter und lehrt Kunstgeschichte an der Radbout Universität Nijmegen. Für ihre Kurzgeschichten und Essays erhielt sie das Förderstipendium der renommierten literarischen Zeitschrift Hollands Maandblad.  2014 erschien ihr Debütroman De hemel boven Parijs (Der Himmel über Paris, 2015), in der sie die Beziehung zwischen einem Pariser Professor für Kunstgeschichte und einer Studentin, in der er seine verlorenen Jugendliebe erkennt, schildert schildert. Das Buch selbst - ein vollendetes Werk als Resultat des Schreibprozesses - versinnbildlicht das Thema, das Hofstede beschreibt: es ist besser, alle Zweifel über Bord zu werfen und endlich zu handeln, als endlos einem unerreichbaren Ideal nachzujagen- sowohl in der Kunst als auch in der Liebe. Der Himmel über Paris wurde für  de Gouden Boekenuil und den Libris- Literaturpreis, zwei der wichtigsten niederländischen Literaturpreise, nominiert. Der Roman wurde ins Deutsche und Schwedische übersetzt.

Links

  Niederländische Stiftung für Literatur   http://bregjehofstede.nl/   Übersetzungen   Cossee   C.H. Beck

Übersetzte Bücher

Der Himmel über Paris
C.H. Beck Verlag, 2015
Übersetzung von Heike Baryga
Originaltitel: De hemel boven Parijs (Cossee, 2014)























Das gut eingerichtete Leben von Olivier, Professor für Kunstgeschichte an der Sorbonne in Paris, gerät ins Wanken, als sein Chef ihn bittet, sich um die Austauschstudentin Sofie zu kümmern. Die junge Niederländerin ruft bei Olivier kostbare Erinnerungen an seine große Liebe zu Mathilde wach, die er eigentlich hatte vergessen wollen. Obwohl sein Verstand ihn warnt, macht er einen Annäherungsversuch und rät der Studentin zu etwas, wozu er selbst nie den Mut gehabt hat. Sofie ringt mit einer schwierigen Wahl: nach dem Größten zu streben und daran zugrunde zu gehen – oder gar nicht erst zu beginnen, aus Angst vor dem Scheitern. Entschlossen stellt sie sich ihrer Lebensangst und fordert Olivier dazu auf, dasselbe zu tun.
Was man mit seinem Leben anfangen kann und wo man sich selbst im Weg steht, davon erzählt sie detailliert und einfühlsam und vor allem mit gehörig überraschenden Wendungen.

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