Coen Simon


© Reyer Boxem
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Coen Simon

1972, lebt in der niederländischen Provinz Groningen. Schriftsteller. Philosoph.

Coen Simon ist Schriftsteller und Philosoph. Er schrieb unter anderem Waarom wij onszelf zoeken maar niet vinden. Zelfhulp voor denkers, tobbers en narcisten (Warum wir uns selber suchen, aber nicht finden. Selbsthilfe für Denker, Grübler und Narzisten, 2011), Zo begint iedere ziener. Een filosofische ontdekking van de wereld (Alle Propheten fangen klein an. Eine philosophische Entdeckung der Welt, 2010). Mit Toen wisten we alles (Damals wussten wir alles, 2011) gewann er den Socrates Wisselbeker für das anspruchsvollste, originellste und anregendste Philosophiebuch des Jahres 2012. Mit seinen provozierenden Ideen liefert Simon wichtige Beiträge zu öffentlichen Debatten über verschiedene akutelle Themen: von den Rechten der Tiere, der Monarchie, Spiritualität und Religion bis zu Neurowissenschaften, Glück und dem Kult des Individuums. In seinem letzten Buch Filosoferen is makkelijker als je denkt (Philosophieren ist einfacher, als man denkt, 2015) macht er kurzen Prozess mit den Klichees und Dogmen unserer Zeit. Sein Werk wurde in vier Sprachen übersetzt.

Links

  http://www.coensimon.nl/   Niederländische Stiftung für Literatur   Übersetzungen   Ambo | Anthos   WBG

Übersetzte Bücher

Warten macht glücklich!
WBG Verlag, 2015
Übersetzung von Ira Wilhelm
Originaltitel: Wachten op geluk (Ambo Anthos, 2013)

















Nicht die Erfüllung unserer Träume verleiht unserer Existenz Sinn, sondern die Sehnsucht und das Warten auf das Glück! Das zeigt der preisgekrönte holländische Philosoph und Schriftsteller Coen Simon in dieser anregenden philosophischen Betrachtung, die mühelos zwischen literarischer Erzählung und logischer Analyse hin und her wechselt. Wenn auch oftmals Sehnsüchte als Qual erfahren werden, müssen wir lernen, sie mehr zu schätzen, weil Sehnsüchte und Erwartungen jeden unserer Tage gestalten. Auf spielerische Art führt uns Coen Simon durch Erfahrungen in seinem eigenen Leben an diese These heran. Er ruft Erinnerungen an die Freundin aus dem Kindergarten, an ein Bruce-Springsteen-Konzert oder an die Landschaft seiner Jugend ab. So lässt er uns an seinen Gefühlen teilhaben und lädt uns ein, an unseren Sehnsüchten festzuhalten.
Von Schopenhauer inspiriert, aber in seiner eigenen klaren Sprache und unter Zuhilfenahme persönlicher Erfahrungen entdeckt Simon die unterschiedlichsten Formen der Sehnsucht.

Algemeen Dagblatt

Simon schreibt leichtfüßig und elegant. Er spricht sein Thema an, ohne es zu erobern, er umtanzt es, aber ohne es zu umklammern.

De Groene Amsterdammer

Die Tiefe des Oberflächlichen und des Persönlichen, der klare, fließende Stil: all das kombiniert stellt Lesevergnügen und mehr dar.

Jan Siebelink