Ilja Leonard Pfeijffer


© Gelya Bogatischeva
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Ilja Leonard Pfeijffer

1968, Rijswijk.
Altphilologe. Lyriker. Engagierter Vielschreiber.


Ilja Leonard Pfeijffer, arbeitete bis 2004 als Altphilologe an der Universität Leiden, feierte sein Debüt mit dem Lyrikband Van de vierkante man (1999), eine Hommage an die experimentelle Lyrik seiner großen Vorbilder Pinda rund Lucebert. In den darauf folgenden Jahren schrieb er, außer Lyrik, auch Theaterstücke, Essays, Kolumnen, Reiseberichte, Erzählungen, Liedtexte, politische Satiren und vier Romane im Geiste Rabelais. In Het grote baggerboek (2004) und  Het ware leven, een roman (2006) trieb er sein Spiel mit der Weltliteratur und erntete damit gespaltene Kritiken. In La Superba (2013) (Das schönste Mädchen von Genua, 2016), seinem großen Roman über Migration und gleichzeitig eine Liebeserklärung an Genua, Pfeijffers Wahlheimat, zeigt der Schriftsteller auch sein gesellschaftliches Engagement.  Das Buch wurde mit dem Libris Literatuurprijs ausgezeichnet und in drei Sprachen übersetzt. 2015, sieben Jahre nach seinen vorletzten Gedichtband, erschien  Idyllen, ein neues Bravourstück voller eigenwilliger Einfälle, die sich mit Momenten der Stille abwechseln. Für Idyllen wurde Pfeijffer dieses Jahr mit dem VSB Poëzieprijs für den besten niederländischen Lyrikband geehrt.

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Übersetzte Bücher

Das schönste Mädchen von Genua
Aufbau Verlag, 2016
Übersetzung von Rainer Kersten
Originaltitel: La Superba (De Arbeiderspers, 2013)



Negroni trinkend sitzt der Dichter Ilja Leonard vor den Cafés und genießt sein Exil. Als neue, südliche Heimat hat er sich Genua auserkoren, einst stolze Metropole, von wo aus Kreuzfahrer und Entdecker in See stachen, heute Anlaufpunkt für Glückssucher jeder Couleur. Das schönste Mädchen von Genua, das er von Ferne anhimmelt, ist seine flüchtige Ariadne im Labyrinth der Altstadtgassen. Doch genau wie Raschid, der Rosenverkäufer, der eigentlich Kühltechniker ist, und Ornella, die Prostituierte, die eigentlich ein Mann ist, verliert Ilja sich bald hoffnungslos darin ebenso wie in seiner Phantasie vom besseren Leben an einem anderen Ort.
Ein großer Roman von universeller Bedeutung, der die Aufmerksamkeit zahlreicher Leser in und außerhalb Hollands verdient.

Jury des Libris Literatuur Prijs

Das schönste Mädchen von Genua lesen zu dürfen ist ein Privileg.

De Limburger / Limburgs dagblad

Ein pures Lesevergnügen.

Het Parool