Jaap Robben


© Johannes Vande Voorde
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Jaap Robben

1984, Oosterhout.
Ex-Stadtdichter von Nijmegen. Theatermacher. Wollte früher Afrikaner werden.


Jaap Robben ist Schriftsteller, Lyriker und Theaterregisseur. Seit 2000 schreibt er Gedichte und Kurzgeschichten für Kinder und Erwachsene und veröffentlichte vier Erzählbände: Twee vliegen (2004), De nacht krekelt (2007), Zullen we een bos beginnen? (2008, für de Gouden Uil für Jugendliteratur nominiert), De Zuurtjes (2010) (Die Sauerdropse, 2013) und Als iemand ooit mijn botjes vindt (2012). Josephine, een naam als een piano (2012), ein Bilderbuch für Kinder ab fünf Jahren, ist ein zurückhaltendes und zugleich liebevolles und intimes  menschliches Porträt, aus der die Verwunderung eines Kindes über die Lebensgeschichte seiner Oma spricht. Im Frühjahr 2016 erschien es unter dem Titel Josefina. Ein Name wie ein Klavier in deutscher Übersetzung. Birk (2014) ist Robbens erster Roman für Erwachsene. Die beklemmende, schlicht erzählte Geschichte über den frühzeitigen Verlust der Unschuld und des psychologischen Konfliktes zwischen einer Mutter und ihrem Sohn, erhielt sehr lobende Kritiken und wurde in vier Sprachen übersetzt. Es erscheint voraussichtlich im August dieses Jahres in deutscher Übersetzung.

Links

  https://jaaprobben.wordpress.com/   Niederländische Stiftung für Literatur   Übersetzungen   De Geus   Ars Vivendi Verlag   Mixtvision Verlag   Carl-Auer   De Eenhoorn

Übersetzte Bücher

Birk
Ars Vivendi Verlag, 2016
Übersetzung von Birgit Erdmann
Originaltitel: Birk (De Geus, 2014)



Auf einer abgelegenen Nordseeinsel lebt der neunjährige Mikael mit seinen Eltern. Eines Tages bricht das Schicksal in diese Abgeschiedenheit ein: Birk, der Vater, ertrinkt unter tragischen Umständen im Meer – bei dem Felsen, von dem Mikael eigentlich „nie-nie-nie, schau mich an“ runterspringen darf. Mikael kehrt nach Hause zurück und verschweigt seiner Mutter, was genau passiert ist. Verschweigt, dass Birk in den Fluten verschwand. Behauptet, der Vater sei einfach weggeschwommen. Die Mutter setzt eine großangelegte Suchaktion in Gang, doch Birk bleibt unauffindbar. Mikael, geplagt von Schuldgefühlen, zieht sich immer weiter in seine eigene Welt zurück. Und seine Mutter beginnt langsam, aber unaufhaltsam, psychische Gewalt auszuüben. Sucht sie in ihrem Sohn einen Ersatz für den verlorenen Ehemann? Will sie Mikael für den Verlust bestrafen? Existenzielle Fragen, die in einen dramatischen Schluss münden ...
Erfrischend, ja geradezu grandios.

Guus Bauer - Literatuurplein