Joost de Vries


© Thomas Switn Sweertvaegher
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Joost de Vries

1983, Alkmaar.
Schriftsteller. Redakteur. Literaturkritiker.


Joost de Vries studierte Journalistik und Geschichte an der Universität Utrecht. Seit 2007 arbeitet er als Redakteur und Literaturkritiker bei der politischen Wochenzeitschrift De Groene Amsterdammer. 2010 eroberte er mit seinem Debütroman Clausewitz die niederländische Literaturlandschaft – ein Verschwörungsthriller inspiriert durch das Werk von Harry Mulisch, eines seiner literarischen Vorbilder. 2013 folgte sein zweiter Roman, De republiek, der mit der Gouden Boekenuil ausgezeichnet wurde und voraussichtlich im August dieses Jahres unter dem Titel Die Republik in deutscher Sprache erscheint. De Vries  gilt als eines der vielversprechendsten niederländischen Literaturtalente  - 2013 erhielt er das Charlotte Köhler Stipendium, ein jährlicher Förderpreis für talentierte junge Autoren.  2014 veröffentlichte de Vries seinen Essayband Vechtmemoires, eine Mischung aus persönlichen Essays und Untersuchungen zur (literarischen) Kultur des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

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Übersetzte Bücher

Die Republik
Heyne Verlag, 2016
Übersetzung von Martina den Hertog-Vogt
Originaltitel: De Republiek (Prometheus, 2013)






















Der berühmte Historiker Josip Brik fällt in Amsterdam aus einem Hotelzimmer und stirbt. Seine rechte Hand Friso de Vos ist bestürzt, sieht aber die Chance in Briks Fußstapfen zu treten, als plötzlich jemand anderes auf der Bildfläche erscheint und Interviews zum Tod seines Mentors gibt. Woher kommt diese Person? Was will sie? Es entwickelt sich eine abenteuerliche Gesellschaftssatire, die Anspielungen auf Literatur und Philosophie, Comics und Computerspiele, Popmusik und Hitlerstudien enthält.
Seine Bücher sind wie Puzzle ... knifflig und unterhaltend … erhellend und mysteriös zugleich.

Jury des Charlotte-Köhler-Stipendiums