Kathleen Vereecken


© Koen Broos
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Kathleen Vereecken

1962, Gent. Schriftstellerin. Freiberufliche Journalistin. Mag keine Bucket Lists.

Kathleen Vereecken schreibt Fiction und Non-Fiction für Kinder, junge Erwachsene und Erwachsene. Seit ihrem Debüt im Jahr 1991 schrieb sie vor allem historische Jugendromane, die unter anderem in den USA (Lara en Rebecca, 2006) und in Frankreich (Ik denk dat het liefde was, 2009 und Zijdeman, 2013) spielen. Den Boekenleeuw-Preis erhielt sie zweimal, 2010 für Ik denk dat het liefde was und 2011 für Kleine Cervantes. Sie verbindet historische Informationen und psychologisch differenziert dargestellte Figuren. Ihre Geschichten sind immer sorgfältig aufgebaut und in einer bildreichen, sinnlichen Sprache geschrieben. Zusammen mit der Illustratorin Eva Mouton schuf sie Ik heet Jan en ik ben niets bijzonders (2014), eine Graphic Novel über einen Jungen, der sich immens anstrengt, um ja nichts besonderes zu werden. 2016 erschien Haar, Vereeckens erster Roman für Erwachsene. Das Buch wurde in der niederländischen Presse enthusiastisch rezensiert.

Kathleen Vereecken besucht gerne die Orte, über die sie schreibt, um ein Gefühl für die Atmosphäre und das Land zu bekommen.

Links

  http://www.kathleenvereecken.be/   Flämische Literaturfonds   Übersetzungen   Gerstenberg   Lannoo

Übersetzte Bücher

Ich bin Jan und stinknormal
Gerstenberg, 2016
Übersetzung von Meike Blatnik
Originaltitel: Ik heet Jan en ik ben niets bijzonders (Lannoo, 2014)























Leseprobe

Jan ist neun und stinknormal. Sein Vater rennt schneller als der Wind, seine Mutter spielt so schön Geige, dass alle verstummen, und Schwester Helene ist ein Rechengenie. Jan wäre zu gerne auch besonders, aber was er auch versucht, es klappt nicht so recht. Zum Glück weiß seine Freundin Nina mit den roten Locken Rat: Zusammen kaufen sie das Guinness-Buch und sehen verschiedenen Leuten beim Aufstellen von Rekorden zu. Schon merkwürdig, was die sich so alles einfallen lassen, um anders zu sein …Als sich den Kindern schließlich die Chance bietet, selbst ins Guinness-Buch zu kommen, lehnt Jan zu Ninas großer Überraschung ab: „Jeder will etwas Besonderes. Jeder muss etwas Besonderes tun. Und ich nicht. Nicht mehr. Wenn das nicht besonders ist!“
Schlagfertige Dialoge und viele Illustrationen sorgen für anregendes Lesevergnügen. Ein Buch, das viel Selbstvertrauen schenkt.

Marcella Danelli – Kinder- und Jugendmedien Bern-Freiburg