Laura Starink


© Annaleen Louwes
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Laura Starink

1954, Tilburg.
Slawistin. Korrespondentin.


Laura Starink studierte Slawische Sprachen und Kulturen  in Amsterdam und arbeitete fast dreißig Jahre für die Tageszeitung NRC Handelsblad, unter anderem als Mitglied der Chefredaktion und als Moskau-Korrespondentin. Sie schrieb zwei Bücher über Russland: Een land van horen zeggen (1991) und De Russische kater (2008). Für De schaduw van de grote broer (2015) ging Starink in Lettland, Russland, Polen und der Ukraine auf der Suche nach Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg und erlebte dort mit eigenen Augen, wie sehr die Geschichte des ehemaligen Weltreiches auch heute noch nachhallt, und wie ein neuer Krieg in der Ukraine ausbrach. Das Buch wurde für den Libris Geschiedenisprijs nominiert. Duitse wortels. Mijn familie, de oorlog en Silezië (2013) über das Schicksal von Starinks Mutter und Tanten während und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 2015 unter dem Titel Meine Mutter aus Mikultschütz. Eine deutsche Familiengeschichte ins Deutsche übersetzt. De schaduw van de grote broer und Duitse wortels wurden für verschiedene Literaturpreise nominiert.

Links

  https://laurastarink.wordpress.com/   Niederländische Stiftung für Literatur   Übersetzungen   Atlas Contact   Weissbooks

Übersetzte Bücher

Meine Mutter aus Mikultschütz
Weissbooks Verlag, 2015
Übersetzung von Marianne Holberg, Waltraud Hüsmert
Originaltitel: Duitse wortels (Atlas Contact, 2013)


'Meine Mutter wurde in Schlesien geboren. Das klingt für niederländische Ohren romantischer und harmloser als: Meine Mutter war Deutsche.' Von ihrer Mutter, will Laura Starink wissen: Wie war das damals im Krieg, was habt ihr erlebt, wie groß ist eure Schuld und eure Scham? Unerbittlich, aber mit unendlicher Herzenswärme. Ihre Recherche formt ein Mosaik, es entsteht ein Buch, in dem Laura Starink eine untergegangene Welt mit ihren Fragen in all ihren tragischen Facetten der Vergessenheit entreißt. Ihr Buch, das sich wie ein Romanliest, ist ein bewegendes Porträt ganz gewöhnlicher Menschen in einem vom Krieg heimgesuchten Winkel Europas, die oft nicht wussten, wie ihnen geschah.
Ein Buch, in dem Starink eine untergegangene Welt in all ihren tragischen Facetten auf höchst persönliche Weise vor dem Vergessen bewahrt.

NRC Handelsblad

Ein mitreißender und höchst persönlicher Bericht.

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