Lodewijk van Oord


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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Lodewijk van Oord

1977, Madrid
Autor, Historiker, Essayist.

Lodewijk van Oord wurde in Madrid geboren, studierte Geschichte in den Niederlanden und war Dozent für die Geschichte des Mittleren Ostens und Konfliktsituationen in Wales. 2010 zog er nach Swasiland, wo er Direktor einer internationalen Schule wurde. Seit 2014 wohnt und arbeitet er in dem italienischen Dorf Duino, unweit von Triest. Er debütierte 2014 mit dem Roman Albrecht en wij (Das letzte Nashorn, 2016), in dem ein Nashorn aus Afrika in einen Amsterdamer Zoo geholt wird. Das Buch, in dem das Verhältnis zwischen Mensch und Tier im Mittelpunkt steht, wurde für den Jan Wolkersprijs nominiert. Die Tagezeitung NRC Handelsblad erklärte das erste Kapitel zur schönsten Amsterdamer literarischen Szene des Jahres. Sein zweiter Roman Alles van waarde (2016) (Alles Wertvolle) zeigt uns, wie eine Gesellschaft im Wandel mit der eigenen Geschichte und Kultur umgeht.

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  Übersetzungen   Cossee   Knaus

Übersetzte Bücher

Das letzte Nashorn
Übersetzt von Christiane Burkhardt
Knaus, 2016
Originaltitel: Albrecht en wij (Cossee, 2014)


Der Amsterdamer Privatzoo Artis kämpft ums Überleben. Der neue jung-dynamische Direktor Edo Morell will daher aus dem beschaulichen Tierpark ein attraktives „Afrika an der Amstel“ machen, Schwerpunkt bedrohte Nashörner. Dabei soll ihm die südafrikanische Spezialistin Sariah helfen. Die engagierte Tierschützerin weiß, dass diese Tiere sich nur in geschützter Umgebung fortpflanzen. Edo ist zwar auch an Fortpflanzung interessiert – doch er versucht, daraus einen spektakulären Event zu machen. Aus Berlin lässt er den Nashornbullen Albrecht einschweben, den letzten seiner Art. Aber das ganze Unternehmen erweist sich doch als viel komplizierter als gedacht. Nicht nur Albrecht scheint überfordert zu sein.

„Das letzte Nashorn“, leichtfüßiger Roman mit Tiefgang, kommt zur rechten Zeit. Denn die Frage, wie wir mit Tieren umgehen wollen und sollen, treibt uns alle um.