Michael De Cock


© Indra van Gisbergen / Beltz & Gelberg
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Michael De Cock

1972, Mortsel. Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Journalist, Direktor einer Theatergesellschaft.
De Cock schreibt Theatertexte und Romane für Kinder und Erwachsene. In seinen sorgfältig aufgebauten Erzählungen entwickelt er mit wenigen Worten starke Charaktere. Seine Sprache und sein Stil sind kristallklar und bringen es auf den Punkt. Er arbeitet gerne mit philosophischen Themen, etwa mit der Vater-Sohn-Beziehung in Vliegen tot de hemel (2010) und Hannibal (2012) und dem Leben und dem Tod in Hoe oma almaar kleiner werd (2010).  De Cock ist sozial engagiert und sehr an Multikulturalismus interessiert, was sich in der Reihe Rosie en Moussa äußert. Er gewann zahlreiche Preise, unter anderem zwei Zilveren Griffels und einen Boekenleeuw. Seine Bücher wurden unter anderem in Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Türkisch übersetzt.

Links

  This is what we share: Michael De Cock & Judith Vanistendael   Übersetzungen   www.davidsfonds.be   Beltz & Gelberg   Querido Kinderboek

Übersetzte Bücher

Rosie und Moussa - Der Brief von Papa
Beltz & Gelberg, 2016
Übersetzung von Rolf Erdorf
Illustrationen von Judith Vanistendael
Originaltitel: Rosie en Moussa – De brief van papa (Querido, 2012)
























Ein neues herzzerreißendes Abenteuer von Rosie und Moussa, in dem es um Lügen, Geheimnisse und all die Nöte geht, die Rosie aushalten muss, weil sie Mama nicht erzählen darf, dass sich Papa bei ihr gemeldet hat – aus dem Gefängnis. Einfühlsam und mit vielen großartigen Bildern.
Rosie erzählt Mama alles. Immer. Wenn sie traurig ist oder allein und auch, wenn sie sehr, sehr glücklich ist. Aber jetzt hat Rosie ein Geheimnis – sie hat herausgefunden, wo Papa steckt. Er ist im Gefängnis am anderen Ende der Stadt. Dabei hat Mama immer gesagt, er sei am Ende der Welt. Rosie plant einen heimlichen Besuch. Wie gut, dass Moussa sie dabei begleitet.
Dem Autor und der Illustratorin gelingt es, die anspruchsvolle und schmerzhafte Thematik des abwesenden Vaters mit viel Feingefühl zu erzählen, ohne dabei kitschig zu werden.

Rundschreiben Zentrum Lesen - Pädagogische Hochschule der FHNW - Institut Forschung und Entwicklung

Schwere Kost, könnte man meinen. Aber das Autorenduo Michael De Cock und Judith Vanistendael erzählt die Geschichte ganz natürlich und mit viel Leichtigkeit

Hamburger Morgenpost

Da es genauso viele Bilder wie Textseiten gibt, können auch Zweitklässler die Geschichte schon gut lesen.

dpa

Erneut ein grosser Wurf, der auch beeindruckt durch seine heitere Ernsthaftigkeit

Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag