Ruth Lasters


© Koen Broos
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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Ruth Lasters

1979, Antwerpen.
Autorin, Dichterin. Schreiben ist für sie die faszinierendste Form des Nachdenkens.


Ruth Lasters, die in Brüssel Romanistik studierte, arbeitet als Koordinatorin für Chancengleichheit im multikulturellen Antwerpener Stadtteil Borgerhout. Im Jahr 2006 erschien ihr erster Roman Poolijs, für den sie den Flämischen Debütpreis erhielt. Seitdem hat sie zwei weitere Romane veröffentlicht: Feestelijk Zweet (2010) und Vlaggenbrief (2014). Viel Anerkennung fand aber auch ihr lyrisches Schaffen. 2007 brachte sie mit Vouwplannen ihren ersten Gedichtband heraus, der von der Poesiezeitschrift Het Liegend Konijn mit einem Debütpreis ausgezeichnet wurde. Die Welt, die sie in ihren Gedichten beschreibt, ist befremdlich, zugleich aber auf spielerische Weise surrealistisch. Ihre glasklaren kurzen Gedichte folgen einem strengen Muster; explosive Metaphern und persönliche Assoziationen werden auf überzeugende Weise als allgemeingültig postuliert. Ihr neuester Gedichtband Lichtmeters, der 2015 erschien, trug ihr im Folgejahr den Herman-de-Coninck-Preis ein. Nach eigener Aussage widmet Lasters sich "aus einer ungeheuren Begeisterung für Worte und Sprachmechanismen heraus" dem Schreiben. Werke von ihr wurden u.a. ins Deutsche, Französische und Englische übersetzt.

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