Simon Spruyt


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Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2016
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Simon Spruyt

1978, Mechelen.
Comic-Zeichner. Illustrator. Mag Tongue in cheek. Bezeichnet sich selbst als einen „Belgian Comic Engineer“.


Simon Spruyt studierte englische und niederländische Literatur sowie Sprachwissenschaft an der Königlichen Universität Löwen und absolvierte anschließend eine Kunst-Ausbildung am Sint Lucas Institut in Brüssel. 2006 gab er sein Debüt mit der königlichen Parodie De Bamburgers, eine Comic-Reihe für Jugendliche, die in Zusammenarbeit mit Fritz Van den Heuvel entstanden ist. 2008 gewann er den Comic-Wettbewerb von Knack Focus, einer angesehenen flämischen Wochenzeitung, für die er ein Jahr lang jede Woche eine Kurzgeschichte machen durfte. Diese wurden Grundlage für den Comic S.G.F., eine fiktive, komische Biografie des „weltberühmten belgischen Autors und Verlegers S.G.F. Spruyt“. Das Buch wurde mit dem „Stripvos“ für das beste niederländischsprachige Album 2011 ausgezeichnet. Das bedeutete den internationalen Durchbruch für ihn. Sein jüngster Comic Junker (2014) erntete viel Anerkennung im In- und Ausland und wurde bislang auf Deutsch und Französisch übersetzt. Außerdem erhielt Spruyt für Junker den Willy Vandersteen Preis für das beste niederländischsprachige Album.
In seinem Blog bezeichnet Simon Spruyt sich selbst als einen „Belgian Comic Engineer“.

Links

  https://sgfcorp.wordpress.com/   Übersetzungen   Bries   Carlsen GmbH   Blloan

Übersetzte Bücher

Junker
Carlsen Verlag, 2016
Übersetzung von Rolf Erdorf
Originaltitel: Junker (Blloan, 2014)



























Leseprobe

Zwei Jugendliche werden zwischen Tradition, dem Kriegstrauma ihres eigenen Vaters und der Propaganda aufgerieben. Ihre Reaktionen sind ebenso unterschiedlich wie extrem.
Diese Geschichte spielt in Preußen kurz vor dem Ersten Weltkrieg, aber sie könnte auch heute noch vielerorts ganz ähnlich stattfinden. Ausgezeichnet als Bester Niederländischer Comic 2014.


Seine Geschichte packt er in ausdrucksstarke Schwarzweißbilder, deren Fokussierung immer auf den beiden Hauptfiguren liegt. Nur ihre Gesichter sind erkennbar, alle anderen werden zu ausdruckslosen Schemen. Geistern, die der Krieg schon bald dahin fegen wird, weil sie nicht erkennen, dass ihre Welt vor dem Abgrund steht.

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